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Geschichte der Pfarrei Heining - St. Severin

781 erste urkundliche Erwähnung von Heining ("huninga" = Heim des Huno)

970 Erste Erwähnung der Kirche ("basilica in huningam"); zu diesem Zeitpunkt bestand bereits eine "alte" Kapelle, die dem Heiligen Severin von Noricum geweiht war (im heutigen alten Schulhaus; spätgot. Portal erhalten)

1189 Heining gehört zum Kloster Vornbach

Um 1250 Romanischer Kirchenbau (Reste in der Südmauer der Kirche erhalten)

1383 erste Erwähnung einer eigenen Heininger Seelsorgsstelle

Um 1400 Heining wird dem Benefizium der Domgruft einverleibt und durch Domvikare von der Stadt aus betreut

1469 Gotischer Chor- und Turmbau

1593 Beginn der Matrikelbücher (Taufe, Trauung, Sterbefälle), aufbewahrt im Diözesanarchiv

1688 In Thann wird eine Priesterwohnung für das Vikariat erbaut (heute Schlöglanwesen an der Neustifterstraße); das Gelände gehörte dem Kloster Sankt Nikola

1716 am 9. Juni Errichtung der selbständigen Pfarrei

1733 am 22. August Erweiterung des Friedhofs um die Pfarrkirche

1760 Kruzifixus des Passauer Bildhauers Joseph Deutschmann (+ 1778) aus Passau-St. Nikola

1778 wird das Schlössl in Neustift erbaut durch den Hofrat Felix von Wimmer

1804 Die drei Altäre der aufgelassenen Portenkapelle des Klosters Fürstenzell werden in der Pfarrkirche Heining aufgestellt

1804 Aufstellung der kleinen Chororgel aus der säkularisierten Klosterkirche Sankt Nikola, Passau (Johann Ignaz Egedacher, um 1730 entstanden)

1808 Gründung der weltlichen Gemeinde Heining

1818 ehemalige Severinskapelle wird zur Schule umgebaut

1823 zählt die Pfarrei Heining 1982 Seelen in 305 Häusern

1852 13. bis 22. September Volksmission durch die Redemptoristen

1853 Gründung der "Bruderschaft des heiligsten Herzens Mariä zur Bekehrung der Sünder"

1859 Verlängerung der Kirche um 7 Meter

1865 Erbauung der "Lechl-Kapelle" in Oberöd in neugotischem Stil durch den Bauern Josef Simmet (heutiger Besitzer: Familie Lechl, daher der Name)

1886 Vergrößerung der Schule

1887 am 2. November Weihe des neuen Friedhofs an der Passauer Straße. Der alte um die Pfarrkirche gelegene Gottesacker wird aufgelöst

1891 am 24. Mai Gründungsversammlung des Katholischen Arbeitervereins

1893 Innenrenovierung der Pfarrkirche; Plan einer Erweiterung im neugotischen Stil

1893 im November Volksmission

1895 Einbau einer neuen Orgel (Martin Hechenberger)

1904 Errichtung der Expositur Schalding links der Donau

1913 Die Expositur Schalding l. d. D. wird aus dem Pfarrverband Heining herausgelöst und zur selbständigen Pfarrei erhoben

1915 Plan einer Erweiterung der Pfarrkirche im neubarocken Stil

1917 am 24. Juni Gründung eines katholischen Arbeiterinnenvereins

1919 wird der Kirchenchor Heining durch Pfr. Prager gegründet; Gustav Haydn übernimmt 1922 das Amt des Organisten und Chorregenten (als Organist aktiv bis 1984)

1920 am 26. Juli Gründung eines Kirchenbauvereins mit der Absicht eines Kirchenneubaus

1922 am 24. September Einweihung des Kriegerdenkmals vor der Pfarrkirche

1923 Deckengemälde "Heilige Dreifaltigkeit" im Presbyterium (Xaver Dietrich, München)

1925 am 11. April Glockenweihe

1925 am 9. August Gründung des Katholischen Frauen- und Müttervereins

1928 Gründung der Expositur Auerbach, vorher Pfarrgebiet Heining

1928 Fertigstellung des jetzigen Pfarrhofs (18. Juli), Baubeginn 1926

1929 am 24. März wird die Kirchenstiftung Neustift gegründet

1947 Erbauung der sog. "Jarosch-Kapelle" an der Heiningerstraße durch den Holzkaufmann Fritz Kremsreiter zu Ehren des Hl. Bruder Konrad von Parzham; heutiger Besitzer: Familie Jarosch, daher der Name

1949 am 15. Juli Eröffnung des Kindergartens im Haus von Fräulein Krenn

1949 am 18. Dezember Glockenweihe

1950 am 17. September Enthüllung des Gedenksteins für die Opfer der Heimatvertriebenen

1957 Eröffnung der Pfarrbücherei im Pfarrhof

1960, am 29. Februar Beginn der Bauarbeiten für den neuen Kindergarten (Fa. Wimmer, Schalding)

1960, am 4. Dezember kirchliche Weihe des Kindergartens durch Caritas-Direktor Msgr. Ludwig Penzkofer

1961 am 25. September wird die Expositur Neustift, vormals Pfarrgebiet Heining, zur Pfarrei erhoben

1963 am 5. November Einweihung des neuen Schulgebäudes durch Generalvikar DDr. Johannes Dachsberger

1968 Die Pfarrgebiete links der Donau kommen zur Pfarrei Hacklberg

1968 Erweiterung des Friedhofs im Osten (Anlage Carossa-Grab)

1969 vom 9. bis 16. November Festwoche anlässlich des Abschlusses der Innenrenovierung der Pfarrkirche (mit Sakristei-Anbau) zum 1000jährigen Jubiläum; am 16. November Weihe des neuen Altars

1969 die barocke Kanzel der Pfarrkirche wird entfernt und gelangt aus einem Depot auf Oberhaus 1982 an die Pfarrkirche Kreuzberg bei Freyung (Kanzelfiguren bleiben in Heining, Aufstellung an der Emporenbrüstung)

1970 Gründung des Altenclubs durch Pfarrer Franz Pfleger und Leiterin Frau Oberlehrerin a. D. Kroutil

1971 Einbau einer neuen Orgel (Eisenbarth; 930 Pfeifen, 14 Register); Weihe am 27.02.1972 durch Generalvikar Anton Geyer

1971 am 4. April Weihe der Severinsglocke durch Generalvikar Anton Geyer

1972 am 1. Juli wird die bis dahin selbständige Kommune Heining in die Stadt Passau eingemeindet; damaliger Bürgermeister von Heining, Hans Hösl

1978 am 27. Februar Gründung des KAB-Ortsverbandes Passau-Heining

1980 Gründung des "Frauenkreises" unter der Leitung von Frau Heidi Weranek

1983 Erbauung der sog. "Fehrer-Kapelle" in Königschalding durch Ludwig Fehrer nach überstandener schwerer Krankheit

1984 Gründung der Gemeinschaft des "Rosenkranz-Sühnekreuzzugs" durch Senator Gustav Haydn, ehem. Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz

1988 Erweiterung des Friedhofs im Westen

1989 Innenrenovierung der Pfarrkirche (der 1851 geschaffene Kreuzweg wird wieder aufgehängt; Bildhauer Ernst, Passau); Anfertigung neuer Lampen sowie einer Ampel (Helmut Kölbl, Heining)

1989 Gründung des Zweigvereins Heining - Sankt Severin des Katholischen Deutschen Frauenbundes

1991 Erstellung neuer Sedilien, eines neuen Ambos aus Bronze, einer Bronzeummantelung des Volksaltars (Entwurf: Hans Wurmer, Kelheim) sowie eines Osterleuchters

1992 am 15.05. Weihe der neuen Kapelle in Thann durch den Apostolischen Protonotar Anton Geyer

1997 Anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Heininger Kirchenchores Verleihung des Kulturellen Ehrenbriefes der Stadt Passau an den Chorregenten Herrn Anton Wittkowsky (seit 1961)

1997 August und September Innenrenovierung des Pfarrhofes (Tünchung, neue Fenster, neue Türen, Erneuerung der sanitären Installation)

1997 am 21.09. Fest zur Fertigstellung des neugestalteten Kirchenvorplatzes mit Einweihung der neu aufgestellten Denkmäler

1998 Verleihung des Kulturellen Ehrenbriefes der Stadt Passau an den langjährigen Heininger Organisten (seit 1957) und früheren Stadtrat Fritz Haydn

1999 Beseitigung der alten Friedhofsmauer an der Süd-Ost-Seite des Friedhofs. Errichtung einer neuen Mauer entlang der Grundstücksgrenze zum Bahngleis, dadurch Erweiterung des Friedhofs

1999 Errichtung einer Pfarrergedenkstätte im Friedhof (Entwurf Diözesanbaumeister Josef Lechner; Ausführung Bildhauer Günther Altmann aus Nammering bzw. Fa. Wimmer, Schalding)

1999 am 26. Dezember überreicht Pfarrer Dr. Michael Bär die von Bischof Franz Xaver Eder verliehene Stephanusplakette an Frau Paula Huber

2000 am 8. März, Aschermittwoch, wird das neue Heininger Hungertuch aufgehängt. Der Handarbeitskreis um Frau Heidi Weranek hat das Tuch gestickt

2000 im Juni wird die Gedenktafel für den verstorbenen Altbischof und früheren Heininger Kooperator Dr. Antonius Hofmann an der Priestergedenkstätte im Friedhof Heining aufgestellt

2000 von Mai bis Juli werden am Pfarrhof Heining umfangreiche Renovierungsmaßnahmen durchgeführt: Neueindeckung des Daches; Aufbringung eines neuen Verputzes; Anbringung neuer Vordächer für die Eingänge

Die Geschichte der Heininger Kirchenglocken

Anlage